Linux oder Windows?

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HappyL
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Re: Linux oder Windows?

#37 Ungelesener Beitrag von HappyL » 19.06.2015 10:25

Für Boinc ist Linux gut geeignet. CPU- Apps laufen oft schneller als unter Windows bei mir (AMD, beides 64Bit). Auch die GPU-Apps laufen nach meiner Erfahrung etwa gleich schnell.
Allerdings ist Linux für Gamer (noch) nicht gut geeignet- also auf PCs, denn die Playstation und Android-BS sind ja alle Linux Ableger soweit ich weiß
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Re: Sockel AM-1

#38 Ungelesener Beitrag von Kolossus » 19.06.2015 10:44

Dj Ninja hat geschrieben:Watt?! :-o Du willst mir an den Kopp geschissen haben?! :fire: Moment ... *Flinte sucht* :biggun: :grinbounce:
:batangel:
Uups, da hat der Tippfehlerteufel mir das "m" geschmissen geklaut, sorry. Hab ihm dafür schon die Ohren langezogen,,,,
Gruß Harald

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Re: Sockel AM-1

#39 Ungelesener Beitrag von Kolossus » 19.06.2015 11:35

Myrmidon hat geschrieben:Naja, ich sehe schon noch einen deutlichen Unterschied zwischen Gamer- und Boinchardware (wenn man es mal so nennen will). Gemein ist beiden Varianten natürlich die vorzugsweise hohe Rechneleistung der Komponenten. Aber wenn man rechenintensive Aufgaben bewältigen möchte, dann liegt das natürlich in der natur der Sache. Denoch behaupte ich mal einem Großteil der Boincprojekte ist egal, ob nur 4 Gb, oder 12 GB Arbeitsspeicher verbaut sind. Auch wie schnell dieser arbitet wird für die Projekte keinen Unterschied machen. Die Grafikkarte muss sicher auch nicht mit Speicher überdimensioniert werden. Die Speicherbandbreite wird dort ebenfalls eine untergeordnete Rolle spielen. Diese Dinge sind im Gaminbereich von entscheidender Bedeutung.
Ein großer Unterschied (zumindest für die Leute, die keine Stromflat haben) ist auch die Energieeffizienz. Ein Gamingrechner kann für die paar Stunden, die er benutzt wird mehr Strom verbrauchen, wenn dadurch ein paar fps mehr zustandekommen. Für einen Rechner im Dauerbetrieb sieht das natürlich anders aus.

Das einbinden einer modernen GPU ist eigentlich auch kein Problem. AMD und NVIDIA bieten schlieslich imemr aktuelle Treiber auch für Linux an. Die muss man natürlich runterladen und Installieren. Genau wie in Windows. Wie hier eigentlich einstimmig alle geschrieben haben kann es dort manchmal Probleme geben, aber beim Großteil der Probanten hat es funktioniert.

Ich würde mal als Resume sagen, dass für einen Linuxlaien Windows die bessere Wahl zum crunchen ist. Für die anderen ist Linux die sinvollere Alternative, denn das gesparte Geld kann in die Hardware investiert werden ;-)
Ich bin so der typische Linux-Laie, den Du da beschreibst. Die Mint-Desktopoberfläche ist ähnlich dem Desktop von Windows und ich freute mich schon, kurz danach hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Für mich wirkte alles erstmal recht fremd. Da hätte ich mich erst einarbeiten müssen und die Linuxwelt ist gänzlich anders, als die Windows-Welt. DOS und Windows kenne ich nun schon seit Anfang der 90er, da bin ich eingearbeitet und da werde ich auch bleiben.

Eine Stromflat habe ich auch nicht, dem Stromverbrauch versuche ich damit zu begegnen, das ich undervolte und die entsprechenden Komponenten im Basistakt arbeiten lasse, den 4930K z.B. mit 3400 MHz bei 0,880 Volt und bei der 970er EVGA-GraKa senke ich die Einstellung für Power-Target auf minimal. Zwar fällt die Rechenleistung von 1400 MHz auf 1250 MHZ, aber dafür verbraucht sie nur noch 60% der normalen Leistung. Kolossus läuft auch nicht 24/7, sondern wird abends ausgeschaltet. Da er mein einziger Compi ist, muß Boinc auch hinten anstehen, wenn ich mal eine Runde spielen möchte, denn etwas möchte ich von meinem "Kollegen" schon haben. In seiner "Freizeit" darf er dann nach Herzenslust herumboincen.
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Re: Sockel AM-1

#40 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 19.06.2015 13:02

Kolossus hat geschrieben:Ich bin so der typische Linux-Laie, den Du da beschreibst. Die Mint-Desktopoberfläche ist ähnlich dem Desktop von Windows und ich freute mich schon, kurz danach hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Für mich wirkte alles erstmal recht fremd. Da hätte ich mich erst einarbeiten müssen und die Linuxwelt ist gänzlich anders, als die Windows-Welt. DOS und Windows kenne ich nun schon seit Anfang der 90er, da bin ich eingearbeitet und da werde ich auch bleiben.
Hmm, welchen Desktop hattest Du denn bei Mint am laufen?
Umsteiger sollten möglichst KDE nehmen, weil der Windows am Ähnlichsten sieht.
Unter Linux ist es nämlich so, dass auch die grafische Benutzeroberfläche aus diversen Varianten ausgewählt werden kann. Ich nehme beispielsweise bevorzugt Gnome.

@DJ Ninja: Auch auf die Gefahr hin, Dir widersprechen zu müssen: Windows hat aus meiner Erfahrung an wissenschaftlicher Software eher wenig zu bieten. Oder anders gesagt: Nahezu alles Wesentliche im Bereich Wissenschaft wird unter und für Linux entwickelt - oft schon aus Kostengründen. GGf. gibt es dann mal eine Version für Windows. Irgendwann. Oder auch nicht.
Die Performance unter Linux ist ebenfalls oftmals besser als bei Windows bei vielen wiss. Applikationen. Das gilt auch für diverse BOINC-Projekte.
Und auch was Spiele betrifft, ist es eben nicht so schwarz-weiss, wie Du es gerne darstellen möchtest: Nimm nur mal die Steam-Plattform, da läuft auch einiges. Auch meine ich mich zu erinnern, dass schon Quake unter Linux besser lief als unter Windows. Will heissen: Es gibt leider viel zu wenige Spiele für Linux, aber die vorhandenen laufen wunderbar.

Kurz: Es ist einfach so, dass viel, viel mehr Leute Windows nutzen und demenstprechend findest Du Software, die das tägliche Leben versüßt, eben zunächst mal für Windows: Freitzeit-Apps / Multimedia und Spiele. Immerhin muss ich bei Windows-Software auch ordentlich dafür blechen (Spiele!) und dann muss die halt auch laufen. Bei Linux ist das meiste unkommerziell, da fällt Regressmöglichkeit dann flach.

Aber wie schon erwähnt, ich nutze eben Dual-Boot und gut is, denn da kann ich beides ganz nach Bedarf anschmeißen. :wink:

Michael.
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Re: Sockel AM-1

#41 Ungelesener Beitrag von Kolossus » 19.06.2015 13:50

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Hmm, welchen Desktop hattest Du denn bei Mint am laufen?
Umsteiger sollten möglichst KDE nehmen, weil der Windows am Ähnlichsten sieht.
Unter Linux ist es nämlich so, dass auch die grafische Benutzeroberfläche aus diversen Varianten ausgewählt werden kann. Ich nehme beispielsweise bevorzugt Gnome.
Hallo Michael,
ich hatte bei Mint "Cinnamon" als Oberfläche gewählt. Es gab auch noch "Mate"
Michael H.W. Weber hat geschrieben:Windows hat aus meiner Erfahrung an wissenschaftlicher Software eher wenig zu bieten. Oder anders gesagt: Nahezu alles Wesentliche im Bereich Wissenschaft wird unter und für Linux entwickelt - oft schon aus Kostengründen. GGf. gibt es dann mal eine Version für Windows. Irgendwann. Oder auch nicht.
Das glaube ich gern. Windows bedient eher den "Mainstream-User, der spielen möchte, oder die typischen Büroanwendungen sucht. Office, Exel etc. Schon der DTP-Bereich ist in gewisser Weise bereits ein Randgebiet. Wenn Du die Frage gestattest: Was sind denn die typischen Anwendungen, die Du benutzt?
Michael H.W. Weber hat geschrieben:Die Performance unter Linux ist ebenfalls oftmals besser als bei Windows bei vielen wiss. Applikationen. Das gilt auch für diverse BOINC-Projekte.
Eeeeendlich beantwortet jemand meine Frage, die ich schon ganz am Anfang gestellt habe!!!
Michael H.W. Weber hat geschrieben:Aber wie schon erwähnt, ich nutze eben Dual-Boot und gut is, denn da kann ich beides ganz nach Bedarf anschmeißen. :wink:
Das hatte ich auch versuchen wollen, nur ist das böse in die Hose gegangen und hat nicht getutet. Vielleicht war ich auch zu ungeduldig und wollte alles übers Knie brechen. Das ist, glaube ich, bei Linux nicht so gut, da braucht es Zeit zum eingewöhnen/einarbeiten
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Re: Linux oder Windows?

#42 Ungelesener Beitrag von HappyL » 19.06.2015 16:32

habe selbst auch Dual-Boot, da ich meinen Chipkartenleser unter Linux nicht zum laufen bekomme und um gelegentlich noch daddeln zu können.
Wollte nur zum Thema undervolten noch ergänzen, dass das unter Linux auch geht-konnte sogar meinen HTPC mit E350-CPU (relativ selten) problemlos undervolten. Allerdings muß man sagen es ist nicht so einfach wie unter Windows- grafische Setups oder Programme sucht man oft vergebens :-?
Installieren speziell von Linux Mint ist idR relativ einfach...man sollte nur schauen, dass die NTFS-Partitionen unberührt bleiben oder leer sind...weiß nicht was da schief gelaufen ist
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Re: Sockel AM-1

#43 Ungelesener Beitrag von nico » 22.06.2015 19:22

Dj Ninja hat geschrieben:Hm, ich würde vermuten, daß BOINC rechnen wie es heute praktiziert wird, sehr viel mit high-end-Games gemein hat. Dafür ist Linsucks nicht geschaffen.
http://top500.org/statistics/list/ <--- Auf genau einem der 500 schnellsten Rechner der Welt läuft Windows, auf 13 Unix und auf 485 Linux. 46 davon laufen mit Nvidia GPU als Beschleuniger, 21 mit Xeon Phi und 3 mit ATI.
Die Liste der effizientesten Supercomputer der Welt wird von einem System vom GSI Helmholtz Center mit ATI Beschleunigern angeführt: http://www.green500.org/lists/green201411 - natürlich auch unter Linux.

Ich glaube mehr braucht man zum Thema, welches Betriebssystem zum Rechnen geschaffen ist, nicht zu sagen.... :evil2:

Hier nochmal das Bild dazu (Betriebssysteme auf Rechnern in Prozent). Orange ist Windows:

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Re: Linux oder Windows?

#44 Ungelesener Beitrag von Dj Ninja » 23.06.2015 01:44

Und wieviele dieser Supercomputern stehen bei BOINC-interessierten Heimanwendern? *Zonk!*

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Re: Linux oder Windows?

#45 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 23.06.2015 10:14

Kleine Randbemerkung:
Was läuft auf den meisten Rechnern (=Mobilgeräten)? Kein Windows.
Und Android hat letztlich ein Linux unter der Haube.

Und was Nico oben zu dokumentieren versuchte ist eben, dass im Profibereich Linux und nicht Windows dominiert.
Windows findest Du im Heimanwenderbereich. Also dort, wo Du an vielen Leuten verdienen kannst. Ob mit Spielen oder sonstwas.

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Re: Linux oder Windows?

#46 Ungelesener Beitrag von Kolossus » 23.06.2015 11:54

Das finde ich jetzt doch zu schwarz/weiß gemalt. Berufliche oder Private Anwendungsbereiche haben nichts mit dem Betriebssystem als solches zu tun. Lange bevor Windows als grafischer Aufsatz zu DOS erschien, waren auf verschiedenen System schon grafische Oberflächen vorhanden wie zum Beispiel Apple, Atari etc. Diese Oberflächen sollten dem Anwender das Eintippen kryptischer Befehle ersparen und den Computer anwenderfreundlicher gestalten. Wenn jemand von Euch schon einmal mit Fortran, Cobol, Pascal, oder gar Assembler zu tun gehabt hat, weiß, wovon ich rede.

Windows als Oberfläche ist mittlerweile ein Standard, an den sich Anbieter von Software halten, um dem Anwender den Umgang mit verschiedener Software zu erleichtern. Somit kann man ein breitgefächertes Arsenal von Programmen schaffen. Ob unter der Motorhaube von Windows DOS, Unix, oder sonst ein System werkelt, ist für den Anwender piepegal.

Genauso Piepegal ist es dem Astronomischen Institut von Sternenhausen, mit welchem System der Supercompi dort läuft, denn das Programm für den Rechner ist eigens für das Institut geschrieben worden, genauso wie die Software für die Rechner von Silikonvalley, die Ihr Filme In ganzen Phalanxen von Rechnern rendern lassen. Unsere Uni Köln hat auch entsprechende Spezialprogramme für ihre Atomforschungen. In allen Fällen ist der Unterbau (Unix,Linux, Hamsterrad) völlig uninteressant, es kommt auf die Anwendung an.

Software wird immer Adressatengerecht entwickelt und hat nichts mit dem Betriebsystem zu tun. Das der normalsterbliche Heimanwender in den seltensten Fällen Programme braucht, die Pulsare in der rechten Ecke der Milchstraße nachweisen, macht die Entwicklung einer solchen Software unter Windows überflüssig. Es gibt aber sehr viel mehr Software unter Windows, als es die breite Masse der User weiß und vor allem mehr als nur Games, Office-Anwendungen etc.

Von Linux gibt es elfundneunzig verschiedene Arten und zig unterschiedlich gestrickte Oberflächen, die irgendwer mal für seine persönlichen Vorlieben entwickelt hat und diese der breiten Masse zur Verfügung gestellt hat. Jede der Oberflächen ist anders und wie schon anderweitig erwähnt, will kein User sich erst monatelang mit der siebzehnten Oberfläche samt Unterkonstruktion vertrautmachen müssen, nur um irgendein Programm zu bedienen.

[stänkern] Achja, und das auf einem Cellphone als Unterbau Linux arbeitet, macht weder das Phone noch den Eigentümer in irgendeiner Art und Weise Professionel [/stänkern] :wink: :wink:
Gruß Harald

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Re: Linux oder Windows?

#47 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 23.06.2015 13:19

Ob Du es glaubst oder nicht: Es ist ein Unterschied, ob Du für eine Programmentwicklung erstmal richtig Patte hinlegen musst, um die entsprechenden Entwicklertools zu holen oder ob Du kostenfrei direkt loslegen kannst.

Was die Linux-GUIs betrifft: Kennen muss man da schlimmstenfalls zwei: KDE und Gnome. Aber eigentlich nur eine, nämlich die, die einem persönlich gefällt. Will heissen, Du solltest nicht die Vielfalt unter Linux als Nachteil darstellen. Nimm einfach das Etablierte, also KDE oder Gnome. Das tuts in den meisten Fällen.

Warum Windows als Standard wahrgenommen wird, würde jetzt ein Buch füllen, also lass ich es mal weg. Nur ein Hinweis. Es ist kein "Standard" in dem Sinne, sondern genau wie Linux etwas, das man nutzt, wenn man einen bestimmten Fokus hat. Bei Linux ist der Fokus gewiss High-Perrformance-Computing und Serversysteme (vgl. Nico oben). Letztlich alles, was mit Hardcore-Rechnen zu tun hat. Und die Architektur eines OS spielt sehr wohl eine Rolle, wenn man etwas entwickeln möchte (dass es dem Endanwender ggf. egal ist, mag sein).
Und ich bleibe dabei: Wären nicht Games primär für Windows entwickelt worden, wäre es als OS schon längst "weg vom Fenster".
Aber jetzt beginne ich mich zu wiederholen, also für mich Ende der Debatte an diesem Punkt.

Man nehme, was beliebt. :wink:

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Re: Linux oder Windows?

#48 Ungelesener Beitrag von Dj Ninja » 23.06.2015 13:58

Wie oft werden bei den GPU-gepimpten Supercomputern eigentlich die GPUs geupdatet? Ich würde sagen niemals. Einmal zusammengebaut und fertig. Der normale Gamer, der etwas auf sich hält, updatet einmal im Jahr seine Grafikkarte, inkl. neuer Treiber und allem was noch so dazugehört.

Ergo bleibt Linsucks nur die große Anzahl an GPUs, was einen Vorteil bringt. Ansonsten versägt ein ordentlicher Gamer-PC eine Linsucks-Superrechner-Node wohl locker.

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