RAM layers

Kaufempfehlungen, Hardwaretips, Softwareprobleme, Overclocking, Technikfragen ohne Bezug zu DC.
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Michael H.W. Weber
Vereinsvorstand
Vereinsvorstand
Beiträge: 20663
Registriert: 07.01.2002 01:00
Wohnort: Marpurk
Kontaktdaten:

RAM layers

#1 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 04.07.2002 12:13

Ich habe in den letzten Tagen das Problem, daß mein Speicher nach ca. zweitägigem Laufenlassen von TSC & KaZaA plötzlich erschöpft ist. Wollte mir daher ein zweites 256er SDRAM Modul von Infineon (CL2) reinstopfen. Jetzt gibt es da zwei PC-133 Varianten, die eine mit 4 layers, die andere mit 6. Kann mir mal einer den Unterschied erklären? :D
Auch war ich am Überlegen, ob ich in meinem ASUS A7V wohl das schon vorhandene 256er Modul mit einem neuen 512er (gleiche Firma, beide CL2) zusammenbringen kann? Ich habe stets Ärger mit Speichermangel beim Rendern von Moleküloberflächen. An der SGI bei uns im Labor mußte ich bereits feststellen, daß selbst 512 MB nicht ausreichend sind, sodaß ich (bei Einsatz desselben Programms) hoffe, mit 768 MB über die Runden zu kommen...
Im Augenblick ist RAM extrem günstig... :smoking:

Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.

http://signature.statseb.fr I: Kaputte Seite A
http://signature.statseb.fr II: Kaputte Seite B

Bild Bild Bild

Benutzeravatar
Namanao
FAQ-Leser
FAQ-Leser
Beiträge: 194
Registriert: 31.05.2002 16:42
Wohnort: Coesfeld

#2 Ungelesener Beitrag von Namanao » 04.07.2002 17:58

Hallo Michael,
hier ist ein kleines vbs-Programm, welches den Speicher ein wenig aufräumt.
1. Text-Datei in z.B. Speicher.vbs umbenennen.
2. folgendes in die vbs-Datei eintragen
"Mystring = (80000000)" >>natürlich ohne Anführungszeichen
3. Fertig und Doppelklick

Schaden hat er bei mir noch nie angerichtet, probiers einfach mal aus vielleicht hilfts ein wenig.

Namanao

Pascal

#3 Ungelesener Beitrag von Pascal » 04.07.2002 18:07

Es gibt bei www.analogx.com ein Tool, das heißt MaxMem, damit kannst Du auf Mausklick den Speicher zu xx% aufräumen, auch periodisch. Vorteil: Das Tool ist Freeware und hat nur 400 kB. Außerdem ist's bei mir noch nie abgeschmiert. :wink:

Benutzeravatar
Bananeweizen
Urvater
Urvater
Beiträge: 2867
Registriert: 14.06.2001 01:00
Wohnort: Kornwestheim
Kontaktdaten:

Re: RAM layers

#4 Ungelesener Beitrag von Bananeweizen » 04.07.2002 19:22

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Ich habe in den letzten Tagen das Problem, daß mein Speicher nach ca. zweitägigem Laufenlassen von TSC & KaZaA plötzlich erschöpft ist.
Ich glaube, daß es an TSC liegt. Ich hatte nach dem letzten Update (auf 0.8.3 oder so) ebenfalls des öfteren keinen Speicher mehr frei, obwohl bei mir 1,5 GB virtueller Speicher eingerichtet sind.Bei mir flogen dann immer irgendwelche explorer-Prozesse im Speicher rum, die mehrere 100 MB belegt haben.
Mal sehen, ob sich das jetzt mit der neuen Version legt.

Ciao, Michael.

Pascal

Re: RAM layers

#5 Ungelesener Beitrag von Pascal » 04.07.2002 19:24

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Ich habe in den letzten Tagen das Problem, daß mein Speicher nach ca. zweitägigem Laufenlassen von TSC & KaZaA plötzlich erschöpft ist.
Ja, aber die Speicherverwaltung muß doch irgendwann Platz schaffen, wenn man was schaffen will, oder?

Benutzeravatar
Bananeweizen
Urvater
Urvater
Beiträge: 2867
Registriert: 14.06.2001 01:00
Wohnort: Kornwestheim
Kontaktdaten:

Re: RAM layers

#6 Ungelesener Beitrag von Bananeweizen » 04.07.2002 19:29

Pascal hat geschrieben:Ja, aber die Speicherverwaltung muß doch irgendwann Platz schaffen, wenn man was schaffen will, oder?
Nö. Erstens könnten irgendwelche Programme Müll im Speicher hinterlassen, wenn sie nicht alles korrekt freigeben (zumindest unter den Nicht-NT-Windows-Systemen) und außerdem wird der Speicher fragmentiert, so wie auch eine Festplatte. Mit ein wenig Pech hast du dann irgendwann nur die Hälfte des Speichers belegt, kannst aber ein großes Programm nicht mehr starten, weil alle freien Speicherblöcke ein bißchen zu klein dafür sind (im Gegensatz zur Platte wird das Programm ja nicht im Speicher verteilt, sondern von DLLs und so Zeugs abgesehen am Stück gespeichert).

Ciao, Michael.

Pascal

#7 Ungelesener Beitrag von Pascal » 04.07.2002 19:34

Hm. Dann verwaltet also Windows 98 zum Beispiel seinen Speicher überhaupt nicht, sondern nur die Programme, welche man darunter laufen läßt, oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

al

#8 Ungelesener Beitrag von al » 04.07.2002 19:52

Hm.. TSC ist eigentlich Java-Programm und im Gegensatz zu C/C++ und anderen Sprachen iist hier nicht der programmierer gefordert einmal allozierte Speicherbereiche wieder feizugeben, wenn er sie nicht mehr benötigt, sondern Java setzt eine sog. Garbage Copllection ein. Der Garbage Collector ist ein Prozess, der periodisch nicht mehr benötigten Speicher der Vm freigibt und somit dem OS wieder zur Verfügung stellt.

Aber wer weiß was die sich da Proggen geraucht haben..

P.S.:
Der Fehler könnte natürlich auch in der VM liegen, allerdings ist die verwendete JVM 1.3.1 nicht bekannt anfällig für Speicherlecks zu sein.

Athlonkaempfer

#9 Ungelesener Beitrag von Athlonkaempfer » 04.07.2002 21:35

Mit dem Sengent Klienten berechne ich nun schon einige Zeit.
Zwar kein TSC sondern D2OL, auf diesen Unterschied kommt es aber bei diesem Problem nicht an.
Um einen sauberen mehrtägigen Betrieb mit dem Klienten zustande zu bekommen, bei auch anderweitiger Nutzung kann ich nur das Tool RamIdle empfehlen.
Mit keinem anderen Tool kann man sein System solange am Leben erhalten.
Das Programm gibts bei www.chip.de
Habe mehrere ausprobiert und den größten Nutzen aus RamIdle ziehen können.

Benutzeravatar
Bananeweizen
Urvater
Urvater
Beiträge: 2867
Registriert: 14.06.2001 01:00
Wohnort: Kornwestheim
Kontaktdaten:

#10 Ungelesener Beitrag von Bananeweizen » 04.07.2002 21:56

Pascal hat geschrieben:Hm. Dann verwaltet also Windows 98 zum Beispiel seinen Speicher überhaupt nicht, sondern nur die Programme, welche man darunter laufen läßt, oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?
Ne, Windows98 verwaltet den Speicher schon selbst. Aber dynamisch vom Programm angeforderter Speicher, der am Programmende nicht korrekt wieder freigegeben wird, der bleibt eventuell als belegt gekennzeichnet. NT räumt da beim Beenden des Programms alles weg, egal wie buggy das Programm ist.

Wo/wie der Unterschied technisch bedingt ist, weiß ich aber auch nicht.

Ciao, Michael.

Benutzeravatar
Michael H.W. Weber
Vereinsvorstand
Vereinsvorstand
Beiträge: 20663
Registriert: 07.01.2002 01:00
Wohnort: Marpurk
Kontaktdaten:

#11 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 05.07.2002 09:13

Danke für die Infos - ich habe mir ein paar Speicheraufräumwerkzeuge besorgt. 8) Um aber nochmal drauf zurückzukommen: Hat irgendeiner 'ne lehrreiche Anmerkung zu den von mir oben angesprochenen Hardwarefragen (RAM layer, Vergesellschaftung von 512 MB Modulen mit 256ern)? :D

Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.

http://signature.statseb.fr I: Kaputte Seite A
http://signature.statseb.fr II: Kaputte Seite B

Bild Bild Bild

al

#12 Ungelesener Beitrag von al » 05.07.2002 10:20

Das mixen von ordentlichen SD- oder DDR-RAMs stellt im Grunde kein problem dar. Bei Boards mit 4 SD-RAM-Sockeln ist zu beachten, dass die Slots 3 und 4 (oder 2 und 4, wenn bei 0 angefangen wird zu zählen) bei Vollbestückung aller Slots nur einseitige Riegel aufnehmen können. Sowas steht aber immer auch im Handbuch. Ansonsten hatte ich keine Probleme mit 512 und 256 in einem Rechner.

Wieviele Layer das Teil hat sollte peng sein. Wieviele Schichten Lack man nem umgespritzten Wagen verpasst, wirkt sich ja auch ncht auf Fahreigenschaften oder Leistung aus.

Bei 512er Modulen ist noch zu beachten, dass es auch Billigmodule gibt, die nur auf wenigen Boards laufen. Die sind aber im Versand auch entsprechend ausgezeichnet. (siehe www.snogard.de)

Antworten

Zurück zu „Hardware, Software, Technik, Betriebssysteme“