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ALARM: vLHC WU-Zahl verändert - Bluescreen bei i7 möglich

Verfasst: 27.07.2016 11:22
von Michael H.W. Weber
Heute früh waren alle unter Windows laufenden i7-Systeme mit nur 8 GB RAM per Bluescreen ins ewige Datennirvana befördert worden. Sie liessen sich auch nicht wiederbeleben. Erst per Linux-USB-Bootstick konnte ich die vLHC-Arbeitsverzeichnisse händisch löschen und dann wurde erneut gebootet. Windows bot natürlich eine Wiederherstellung per Restorepoint an, aber wer will das schon...

Die Kisten waren darauf ausgelegt, 1x ATLAS und die per vLHC-Server vorgegebenen maximal 2 vLHC-WUs zu bearbeiten, und den Rest der Kerne mit Projekten niedrigen RAM-Bedarfs zu füllen (ein Kern wurde zur Befeuerung der IGP mit einer E@H-WU freigehalten). Da unangekündigt plötzlich 3 WUs von vLHC versendet wurden (als Ergebnis meiner Anregung hier), war der Speicher offenbar nicht mehr ausreichend. BOINCs RAM-Management ist also wohl doch nicht so verlässlich, denn eigentlich hätte ich angenommen, dass eine dritte vLHC WU gar nicht gestartet werden dürfte bei 8 GB RAM, von dem weniger frei ist, als für diese WU erforderlich wäre.

Also: Wer noch kein Problem hat, konfiguriert eure Kisten besser entsprechend um.
Ansonsten: Linux-Boot-Stick und vLHC WUs löschen.

Bei 16 GB und aufwärts. Kein Problem. Einfach aussitzen. 8)

Michael.

Re: ALARM: vLHC WU-Zahl verändert - Bluescreen bei i7 möglic

Verfasst: 27.07.2016 11:26
von Yeti
Wir war das mit den Geistern, die ich rief ????

Du hast doch nur bekommen, was du lautstark gefordert hast :roll:

Und sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt, aber wer nicht hören will, ...

Re: ALARM: vLHC WU-Zahl verändert - Bluescreen bei i7 möglic

Verfasst: 27.07.2016 11:29
von Michael H.W. Weber
Das ist schon in Ordnung so.
Jetzt kommt da mal Bewegung in die Überlegungen.
Es ist doch tatsächlich ein Jammer, dass man nur einen Bruchteil der möglichen Rechenleistung in das Projekt stecken kann, weil die das serverseitig beschneiden.

Aber:
Der Crash wurde verursacht, weil die Projektbetreiber nicht rechtzeitig angekündigt und auch nicht "in house" getestet haben, bevor "das Kind" in die freie Wildbahn entlassen wird, oder? 8)

Michael.

Re: ALARM: vLHC WU-Zahl verändert - Bluescreen bei i7 möglic

Verfasst: 27.07.2016 11:39
von Yeti
Ja, die Jungs vom CERN reagieren manchmal unnötig hektisch.

Immerhin haben sie ein öffentliches Testprojekt, an dem jeder teilnehmen kann, der will und auch Atlas hat ein "geheimes" Testprojekt".

Trotzdem werden immer wieder im Livesystem mal schnell ein paar Änderungen reingefrickelt, die dann echten Bockmist verursachen.

Was mich wundert, ist, daß man sich seitens vLHC auf einmal mit Dir auf die Diskussion einläßt, die man nun jahrelang einfach ausgesessen, negiert und ignoriert hat. Übrigens ist das mit ein Motivator gewesen, warum ich so stark bei Atlas eingestiegen bin. DIE wollten wenigstens das meiste aus den Kisten rausholen, was rauszuholen geht.

Aber wahrscheinlich spielt da auch noch der ganz alte Standesdünkel rein, so im Sinne von "Wir sind CERN", was wollen die müden Freiwilligen da draußen eigentlich, was können die schon erreichen ...

Bei Atlas sind die BOINC-Cruncher inzwischen direkt nach dem eigentlichen CERN-Rechenzentrum die größte Leistungsgruppe

Re: ALARM: vLHC WU-Zahl verändert - Bluescreen bei i7 möglic

Verfasst: 27.07.2016 12:14
von Michael H.W. Weber
Yeti hat geschrieben:Ja, die Jungs vom CERN reagieren manchmal unnötig hektisch.
Ich denke da sitzen programmierende Physiker. Die gehen - so wie ich - Dinge oft anders an, als Programmierer. Will heissen, zu "stürmisch". :lol: Also ohne Netz unter dem Trapez.
Yeti hat geschrieben:Was mich wundert, ist, daß man sich seitens vLHC auf einmal mit Dir auf die Diskussion einläßt, die man nun jahrelang einfach ausgesessen, negiert und ignoriert hat.
Och, das könnte daran liegen, dass ich da einige persönlich kenne? Ben Segal zum Beispiel, den ich ja aus gutem Grund in dem "thread" persönlich mitadressiert hatte.
Ich weiss ja, dass die gerne mehr aus dem Projekt holen würden, also muss man das dann auch mal angehen.
Das Problem ist, dass sie trotz Betriebs von inzwischen drei Projekten das sinnvolle "handling" der User-Base noch nicht so recht meistern. Da lässt man sich von "mosernden Einsteigern" (die durchaus begründet "mosern") ins Bockshorn jagen, anstatt eben wirklich die Dinge erstmal im Testprojekt so auszuloten, dass man sie sowohl auf den Einsteiger als auch den Profi loszulassen kann.

Michael.